Steuerberaterkammer Hessen

Steuerberaterkammer Hessen

Ausgabe 06 | 03.04.2017                        N E W S L E T T E R



Sehr verehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege!

Um weiterführende Informationen zu dem von Ihnen gewünschten Thema zu erhalten, klicken Sie den Artikel bitte nochmals an. Wenn Sie sich darüber hinaus über die Bereiche Berufsausübung und Berufsrecht informieren möchten, besuchen Sie den Mitgliederbereich unserer Homepage. Dort finden Sie vielfältige Mitteilungen und Informationen, die für Ihre Berufspraxis von Belang sind.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Lothar Herrmann
Präsident
Steuerberaterkammer Hessen



Nutzen Sie schon die Arbeits-erleichterungen der Vollmachts-datenbank richtig? Informationsveranstaltungen in Frankfurt a. M., Kassel und Darmstadt am 03.05., 18.05. und 09.06.2017


Am 19.04.2017 startet die Vollmachtsdatenbank und löst die bisherige Praxis des "Berechti-gungsmanagements" ab. Steuerberater können dann schon nach 3 Tagen - statt bisher 37 Tagen - alle bei der Finanzverwaltung für einen Mandanten gespeicherten Daten einsehen, nachdem sie zuvor die Vollmachtsdaten ihres Mandanten elektronisch im Programm "GINSTER" der Finanzverwaltung erfasst haben. In 3 Regionalveranstaltungen wird Kammermit-gliedern dieses neue Instrument der Beraufs-ausübung vorgestellt. Außerdem werden Fragen zur Nutzung der Vollmachtsdatenbank und der Anbindung an die eigene Software beantwortet. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie anbei.


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BGH ändert seine Recht-sprechung zur Haftung und zu den Hinweispflichten des Steuerberaters bei möglicher Insolvenzreife einer GmbH




Der BGH hat in seinen Entscheidungen vom 07.03.2013 (IX 64/12) und 06.06.2013 (IX ZR 204/12) ausgeführt, dass der mit der allge-meinen steuerlichen Beratung beauftragte Steuerberater nicht verpflichtet ist, den Geschäftsführer einer GmbH bei einer Unter-deckung in der Handelsbilanz wegen der Prüfung einer möglichen Insolvenzreife anzusprechen. In seinem Urteil vom 26.01.2017 (IX ZR 285/14) hält der BGH an diesem Grund- satz nicht mehr fest und bejaht eine Hinweis-pflicht des Steuerberaters, wenn entsprechende Anhaltspunkte bei der Erstellung des Jahresab-schlusses offenkundig werden.



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Stufenweise Ermittlung der zumutbaren Belastung




Der BFH hat mit Urteil vom 19. Januar 2017 (VI R 75/14) entschieden, dass Steuerpflichtige sog. außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) weitergehend als bisher steuerlich geltend machen können.



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Entschädigungen für ehrenamt- liche Richterinnen und Richter teilweise nicht zu versteuern



Ehrenamtliche Richterinnen und Richter haben entgegen der bisherigen Auffassung der Finanz-verwaltung die Entschädigung für Zeitversäumnis nicht zu versteuern, wie der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 31. Januar 2017 (IX R 10/16) entschieden hat.



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Digitaler Lohnnachweis in der gesetzlichen Unfallversicherung zum 01. Januar 2017


Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat uns vor dem Hintergrund des zum 01. Januar 2017 neu eingeführten digitalen Lohnnachweisverfahrens in der gesetzlichen Unfallversicherung das beigefügte Hinweisblatt zugeleitet. Die DGUV hat dieses Hinweisblatt speziell für Steuerberater entwickelt. Aus unserer Sicht sind dort zwar keine Neuerungen für den Steuerberater enthalten. Da allerdings einige Unfallversicherungsträger die Umstellung des digitalen Lohnnachweisverfahrens auch dazu genutzt haben, eine Neunummerierung in ihren Gefahrklassen vorzunehmen, ist der Hinweis, sich diese noch einmal genauer anzuschauen, nicht nachteilig.




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Eingeschränkte Servicezeiten in den hessischen Finanzämtern im April, Mai und Juni 2017


Die OFD Frankfurt a. M. weist darauf hin, dass in den hessischen Finanzämtern in der Zeit vom 31.03.2017 bis zum 20.06.2017 wesentliche Teile der Informationstechnik umgestellt werden. In dieser Zeit steht der Bürgerservice in jedem Finanzamt für jeweils einen Tag (08:00 bis 18:00 Uhr) nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Mitarbeiter/-innen der Finanzservicestelle können zwar Telefonanrufe, Steuererklärungen und Anträge entgegennehmen, hierzu aber nur allgemeine Fragen beantworten. Detaillierte Auskünfte zu den einzelnen Steuerfällen sind in diesem Zeitraum leider nicht möglich. Am Tag nach der IT-Umstellung stehen die Servicestellen der Finanzämter wieder in gewohntem Umfang zur Verfügung. Den genauen Installationstag der einzelnen Finanzämter können Sie der beige-fügten Übersicht entnehmen.


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DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS, 29. und 30. Mai 2017, München



Ausführliche Informationen zum Fachprogramm dieser für den Berufsstand wichtigen Veranstaltung finden Sie im Internet unter  www.deutscher-steuerberaterkongress.de.


Spezialseminar der BStBK "Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht", 28. Juni 2017, Frankfurt am Main


Im Internationalen Steuerrecht stellt die Besteuerung von Personengesellschaften häufig erhöhte Anforderungen an die Fachkenntnisse des Steuerberaters. In vielen Fällen erweist sich die Wahl einer Personengesellschaftsstruktur gegenüber einer Kapitalgesellschaft in steuer-licher Hinsicht als vorteilhaft. Eignen Sie sich mit diesem Spezialseminar das nötige Know-how an, um Ihren Mandanten bei dieser Entscheidung zu unterstützen und von vorn- herein die richtigen Weichen zu stellen.


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Aktuelle Pressemitteilungen


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